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stühle

Miss nach dem Design von Afra und Tobia Scarpa aus dem Jahr 1986. Ihre Zusammenarbeit mit Molteni&C geht auf das Jahr 1973 zurück. Unter den zahlreichen in diesen Jahren entstandenen Produkten ist das Bett Morna, das Bücherregal Mop und Mount, und die Vitrine Mita. Und natürlich der Stuhl Miss, ein Produkt mit seinen Wurzeln in der Handwerkskunst im Zeichen von Überlieferung und Experiment zugleich.
Die Form beruht auf einem System rhythmischer Linien, die weichen und übergangslosen Halt bieten. Die Beine sind feingliedrig und gespreizt zugunsten der Stabilität. Die vorderen gehen in einer Biegung in die Armlehnen und weiter in einer Krümmung in die Rückenlehne über. Die Hinterbeine streben stützend in die Rückenlehne. Die Sitzfläche integriert sich in diese Linienführung und verbindet sie. Tobia Scarpa hat das Verbindungselement der Armlehnen neu entworfen, um diese linearer und bequemer zu gestalten. Gestell aus Esche natur oder schwarz gebeizt, Sitzfläche aus Leder bzw. geflochtener Kordel in den Farben Ecru und Grau.

Wallpaper* Design Awards Best Reissue 2017

Design von Tobia Scarpa


Zwischen Überlieferung und neuen Experimenten

Ein System von Linien, ein weiches und durchgehendes Design bestimmt den Rhythmus von Miss, der von Afra und Tobia Scarpa 1986 entworfene Stuhl. Molteni&C lenkt das Augenmerk erneut auf die Meister von Architektur und Design mit der Neuauflage dieses Einrichtungsgegenstands, dessen Wurzeln in der Handwerkstradition liegen und dessen moderne Konzeption auch noch 30 Jahre nach seiner Erschaffung zu erkennen ist.

"Bauen können, ist der Technik geschuldet. Den Dingen, die ich baue, eine Bedeutung zu verleihen, ist der von den Formen beanspruchten Logik geschuldet."


Tobia Scarpa

Design von

Tobia Scarpa

Tobia Scarpa, italienischer Architekt und Designer, 1935 in Venedig geboren, wo er 1969 sein Architekturstudium (IUAV) absolviert. Er ist ein vielseitiger und aufgeschlossener Designer und befasst sich in seinem langen Berufsleben mit Architektur, Restauration, Installationen, graphischem Design und der Lehrtätigkeit. Ab der 60er Jahre behauptet er sich als Protagonist des Industriedesigns und arbeitet dabei mit einigen wichtigen italienischen und internationalen Firmen zusammen, darunter auch Molteni&C und Unifor.

Komplette Biographie
Tobia Scarpa

“Bauen können, ist der Technik geschuldet. Den Dingen, die ich baue, eine Bedeutung zu verleihen, ist der von den Formen gewollten Logik geschuldet”

Tobia Scarpa

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MHC.3 MIss

Technische Spezifikationen

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